Die Private Krankenversicherung im Vergleich

Mit dem rasanten medizinischen Fortschritt, steigenden Kosten im Gesundheitswesen und dadurch bedingt immer knapperen Kassen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen, gewinnen private Krankenkassen immer mehr an Attraktivität. Nicht zuletzt auch wegen der Vorzüge abseits der reinen medizinischen Behandlung, zum Beispiel Ein- oder Zweibettzimmer, teils kürzere Wartezeiten bei Ärzten und einer oft besonders zuvorkommenden Behandlung. Auch wenn es in einer perfekten Welt alle die gleichen Vorzüge eines modernen Gesundheitssystems genießen könnten, der Privatpatient ist in Deutschland Patient erster Klasse, eine Erfahrung die jeder der privat krankenversichert ist bestätigen wird.

1. Wie vergleichen?

Die Anzahl der Anbieter ist schon fast unüberschaubar geworden, ganz zu schweigen von den unzähligen Tarifen für private Krankenversicherungen. Von der eher spärlichen Basisversorgung bis hin zu absoluten Luxustarifen mit der bevorzugten Vorstellung bei renommierten Spezialisten ist auf dem Markt jeder nur erdenkliche Kombination an Leistungen erhältlich.


Tarifcheck24.de - Versicherungen - Leadprogramm

Hier auf eigene Faust den richtigen Krankenversicherungstarif für sich selbst oder die Familie zu finden ist ein schier aussichtsloses Unterfangen, weshalb Vergleiche für private Krankenversicherungen online im Trend liegen. Die Vergleichsanbieter greifen dabei auf umfangreiche und täglich gepflegte Datenbanken zurück, die alle Tarife und Leistungsmerkmale möglichst umfassend erfassen. So lassen sich, nach Eingabe der entsprechenden Daten durch den Interessenten, die besten und kostengünstigsten Tarife für eine private Krankenversicherung ermitteln.

2. Wo vergleichen?

Wir empfehlen hier den Anbieter TarifCheck24, der 2001 gegründet wurde, also auf über 10 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann und den meisten sicher auch aus Presse, Funk und Fernsehen ein Begriff ist. Die Tarifdatenbank des Anbieters zählt zu den größten und umfangreichsten im deutschen Internet. Alle eingegebenen Daten werden selbstverständlich 100% vertraulich behandelt und nach neusten Sicherheitsstandards verschlüsselt übertragen.


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Was kostet der Vergleich? Er ist absolut kostenfrei, es besteht keine Verpflichtung die private Krankenversicherung auch wirklich abzuschließen und mit dem ausfüllen des Formulars bzw. der Formulare für den Vergleich wird auch kein Versicherungsvertrag abgeschlossen. Alles unverbindlich und für den Interessenten kostenlos. Auch die Monatsbeiträge für die Privatkasse sind identisch, egal ob man den Anbieter direkt kontaktiert, einen Versicherungsvergleich nutzt oder auch den Versicherungsmakler oder Finanzberater vor Ort. Wer schlau ist und eine möglichst große Auswahl der besten und günstigsten Tarife für private Krankenversicherungen haben möchte, vergleicht online!

Aus Sicherheitsgründen füllen sie das Formular für den Vergleich nicht bei uns auf der Website aus, sondern werden erst auf die Seite der Tarifcheck24 AG weitergeleitet und können dort sofort den Versicherungsvergleich starten.

3. Warum vergleichen?

Neben den sehr unterschiedlichen Preisen für private Krankenversicherungen, gehen auch die Leistungen im Detail weit auseinander. Gerade im Bereich Zahnbehandlung, Abrechnung weit jenseits der üblichen Gebührensätze, Heil- und Hilfsmittel, Homöopathie und alternative Behandlungsmethoden gibt es unzählige unterschiedliche Regelungen. Auch bei der Selbstbeteiligung reicht die Spanne von null bis in den vierstelligen Bereich. In diesem Dschungel den Tarif zu finden, der optimal passt ist ohne Vergleich schwer, insbesondere dann wenn die monatlichen Kosten nicht egal sind. Wer nicht vergleicht, zahlt schnell mehr als nötig.

Privat billiger versichert als gesetzlich?

Gerade junge Privatversicherte zahlen im Vergleich zu einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung wesentlich geringere Beiträge. Die Aussage: “Mehr Leistung für weniger Geld” stimmt also tatsächlich, zumindest für den besagten Personenkreis.

Nicht verschwiegen werden sollte aber, daß es hier einige Punkte abseits des reinen Leistungsumfangs zu beachten gibt, damit dies auch in Zukunft möglichst lange so bleibt. Die Beiträge zur PKV sind nämlich keinesfalls auf alle Zeit festgeschrieben, wichtige Überlegungen sind:

1. Familienplanung

Auch wenn sich viele in den Zwanzigern wenig Gedanken darüber machen, genau dieser Punkt kann entscheidend für die Rechnung sein, ob eine private Krankenversicherung lohnt. Die PKV kennt keine Familienversicherung bei der Kinder kostenlos mitversichert werden. Wenn ein Partner gesetzlich versichert ist und der andere privat, was oft vorkommt, können die Kinder nämlich nicht ohne weiteres beim gesetzlich versicherten Partner kostenfrei mitversichert werden. Das geht nämlich nur so lange, wie der gesetzlich Versicherte Partner mehr verdient als der privat versicherte, was oft nicht der Fall ist. Dann müssen alle Kinder einzeln privat versichert werden!

2. Selbstbeteiligung

Selbstbeteiligung klingt im ersten Moment wie ein Nachteil, allerdings muß man sich vor Augen führen, daß die Kosten für die private Krankenversicherung immer innerhalb eines einzelnen Tarifs und nicht global kalkuliert werden. Wer selten zum Arzt geht, kann so Geld sparen und wird sich aller Wahrscheinlichkeit in diesem Tarif auch in Gesellschaft anderer befinden, die genauso denken. Je weniger Mitglieder innerhalb eines Tarifs an Rechnungen zur Erstattung einreichen, desto stabiler bleiben die Kosten für den einzelnen. Mit einem Tarif ohne Selbstbeteiligung wird sich kaum jemand Gedanken machen, ob ein Arztbesuch sinnvoll oder notwendig ist, dementsprechend rasant steigen aber auch oft die Beiträge.

3. Andere Tarife des Anbieters

Ein Blick auf andere Tarife eines Anbieters ist immer interessant um abschätzen zu können, wie stabil die Beiträge im Alter bleiben. Prognosen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, denn Statistiken aus der Vergangenheit erlauben nicht automatisch einen zuverlässigen Blick in die Zukunft. Wie oben erwähnt, berechnen sich die Kosten für den Einzelnen über die Mitglieder im jeweiligen Tarif der privaten Krankenversicherung. Schließt der Anbieter den Tarif, was bedeutet, daß dieser nicht mehr für neue Mitglieder zugänglich ist und nicht mehr für Neuzugänge angeboten wird, passiert folgendes: Die Mitglieder werden älter, die jungen und oft gesünderen bleiben aus, die Kosten für den Versicherer steigen und damit die Beiträge.

Hier heißt es Augen auf, denn oft gibt es neue Tarifmodelle mit quasi identischen Leistungen. Jeder Kunde hat das Recht bei seinem Versicherer in einen anderen Tarif zu wechseln und dabei auch seine Altersrückstellungen in vollem Umfang mitzunehmen.

Der Arztbesuch für privat Versicherte

Wer zum ersten Mal privat versichert ist, muß sich etwas umgewöhnen, denn das Prozedere und die Abrechnung unterscheiden sich von dem, was man von der gesetzlichen Krankenversicherung gewöhnt ist.

1. Die Versichertenkarte

Ebenso wie bei der GKV, erhält jeder Privatversicherte von seiner Krankenversicherung eine Chipkarte, die beim Arzt eingelesen werden kann. Einige wenige Leistungen, etwa das Zimmer im Krankenhaus, werden über die Karte direkt mit der Versicherung abgerechnet.

2. Die Abrechnung

Alle anderen Leistungen müssen erst einmal privat vorgestreckt werden, man ist quasi Patient auf Rechnung und reicht diese Rechnung dann bei der Kasse zur Erstattung ein. Wie schnell die Rechnung kommt ist von Arzt zu Arzt unterschiedlich, manche verschicken diese binnen weniger Tage, in seltenen Fällen, etwa in großen Universitätskliniken, vergehen gerne einmal Monate bevor die Rechnung ins Haus kommt. Wohl gemerkt ist man direkt Vertragspartner des Arztes, was bedeutet, daß Kosten, die die private Krankenkasse nicht übernimmt, in der Regel trotzdem bezahlt werden müssen. Dies gilt für nicht versicherte Leistungen, sowie teils Abrechnungen weit über den üblichen Gebührensätzen. In der Praxis kommt der Fall nicht allzu oft vor, dennoch sollte man im Zweifelsfall vorher bei der eigenen privaten Krankenversicherung nachfragen. Was die Zahlungsfristen anbelangt: Hier sind die Ärzte meist sehr entgegenkommend, denn es ist gängige Praxis, daß Patienten erst auf die Erstattung der Krankenkasse warten und dann bezahlen, besonders bei hohen Rechnungsbeträgen. Es wird von niemanden erwartet, daß er auf die schnelle einige tausend Euro überweisen kann.

3. Die Selbstbeteiligung

Hat man einen Tarif mit Selbstbeteiligung, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man reicht alle Rechnungen sofort ein, die PKV wird dies dann intern verbuchen, eine Erstattung gibt es erst ab Überschreiten der Selbstbeteiligung. Alternativ kann man die Belege einfach sammeln und erst dann einreichen, wenn die Grenze überschritten ist. Die Selbstbeteiligung gilt immer auf ein Jahr, entscheidend ist das Datum der Behandlung und nicht das Datum der Rechnungsstellung. Es spricht nichts dagegen, alle Belege, also Rechnungen, Rezepte für Medikamente, usw. erst zum Jahresende einzureichen, allerdings sollte klar sein: Die Belege sind bares Geld wert und sollten sorgsam aufbewahrt werden, Ersatzbelege kann man natürlich anfordern, was aber je nach Arzt eine Zeit dauern kann.

4. Fazit

Eine private Krankenversicherung bietet viele Vorteile und Annehmlichkeiten, etwas Selbstverantwortung ist aber gefragt. Gerade bei Krankenhausaufenthalten, Operationen und zahnmedizinischen Behandlungen sollte man am besten vorher Erkundigungen einholen, mit der Krankenkasse sprechen und wenn gewünscht einen Heil- und Kostenplan, nicht anderes als einen Kostenvoranschlag, einholen. Dieser kann der Kasse vorgelegt werden, was einen Vorentscheid zur Kostenübernahme ermöglicht. In Notfällen ist das natürlich kein gangbarer Weg, der Fall der Nichterstattung bestimmter Leistungen ist bei medizinisch notwendigen Behandlungen und Eingriffen aus eigener Erfahrung extrem selten, nur schadet ein kurzer Anruf bei der Hotline des Versicherers nie. Hier kennt man nämlich alle Details ihres Vertrages, das erspart das mühsame Suchen in den Vertragsbedingungen, die sehr umfangreich und nicht für jeden Laien einfach zu verstehen sind.